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Mit Kampagnenausschlüssen können Sie auf Kampagnen- oder Anzeigengruppenebene steuern, wann und wo Ihre Anzeigen nicht geschaltet werden sollen.

Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Anzeigen an bestimmten Standorten, auf bestimmten Websites innerhalb des Konsortialpartnernetzwerks oder für bestimmte IP-Adressen geschaltet werden, können Sie Ziele bearbeiten und bestimmte Ausschlüsse konfigurieren.

Nach Absolvierung dieser Schulung kennen Sie die folgenden Verfahren:

  • Verhindern, dass Ihre Anzeigen an bestimmten Standorten geschaltet werden.
  • Verhindern, dass Ihre Anzeigen auf bestimmten Websites geschaltet werden.
  • Sperren bestimmter IP-Adressen für die Schaltung Ihrer Anzeigen.

Grundlagen

Welcher Vorteil liegt nun darin, eine Anzeige nicht zu schalten? Sie möchten sicherstellen, dass Personen, die Ihre Anzeige sehen und ihre Website besuchen Ihre Zielkunden sind. Durch die Kombination aus ausgeschlossenen Regionen, Websitelisten und IP-Adressen verschwenden Sie keine Anzeigenimpressionen und Ausgaben für Kunden, mit denen Sie niemals ins Geschäft kommen werden. In manchen Fällen ist es besser, die Zielgruppe einzuschränken, als sie zu vergrößern.

Targeting und Kampagnenausschlüsse stellen in gewisser Weise ähnliche Funktionen von Bing Ads dar. Beide ermöglichen es Ihnen, Ihre Anzeigen einer ausgewählten Gruppe anzuzeigen. Der Unterschied besteht darin, ob Sie Ihrer Zielgruppe Personen hinzufügen oder daraus entfernen.

Mit dem Feature Kampagnenausschluss können Sie mit einer großen Zielgruppe beginnen und diese dann selektiv auf nur die Kunden verkleinern, die Ihr Angebot nutzen können. So wird die Effektivität Ihrer Anzeigenausgaben erhöht.

Angenommen, Ihre E-Commerce-Website erreicht jeden in Deutschland, jedoch niemanden in Bayern. Anstatt nun jedes Bundesland außer Bayern zu adressieren, wenden Sie einen Bing Ads-Standortausschluss auf Ihre Anzeige an und wählen aus, Ihre Anzeige im Rest Deutschlands zu schalten.

Denken Sie auch daran, dass Sie auszuschließende Keywords oder auszuschließende Keyword-Ausdrücke verwenden können, damit Ihre Anzeige nicht bei Suchabfragen oder anderen Eingaben geschaltet wird, die zwar Ihre Keywords enthalten, jedoch irrelevant für die Inhalte Ihrer Angebotsseite sind.

Wie kann verhindert werden, dass meine Anzeigen an bestimmten Standorten geschaltet werden?

Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Anzeigen an spezifischen Standorten geschaltet werden, klicken Sie zunächst oben auf der Seite auf die Registerkarte Kampagnen. Wenn Sie bestimmte Standorte auf Kampagnenebene ausschließen möchten, klicken Sie auf die Registerkarte Kampagnen. Klicken Sie in der Spalte Kampagne auf den Namen der Kampagne, die Sie bearbeiten möchten. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

Wenn Sie bestimmte Standorte auf Anzeigengruppenebene ausschließen möchten, klicken Sie auf die Registerkarte Anzeigengruppen. Klicken Sie in der Spalte Anzeigengruppe auf den Titel der Anzeigengruppe, die Sie bearbeiten möchten. Klicken Sie auf Einstellungen. Klicken Sie auf Standortziele bearbeiten neben Standort, und wählen Sie dann Ich möchte bestimmte Standort auswählen aus.

Wählen Sie die auszuschließenden Standorte aus – Städte und Großräume innerhalb der USA, von Kanada, des Vereinigten Königreichs, von Frankreich und Australien, Bundesländer und Kantone, Länder oder Regionen bzw. Postleitzahlen – indem Sie nach dem spezifischen Standort suchen und in den Suchergebnissen auf Ausschließen klicken. (Hinweis: Das Ausschließen mithilfe von Targeting nach Umkreis ist nicht möglich.) Klicken Sie auf Fertig.

Screenshot des Feldes „Ausgeschlossene Standorte“

Wie kann verhindert werden, dass meine Anzeigen auf bestimmten Websites eingeblendet werden?

Das Bing Network ist mehr als nur Bing, Yahoo und AOL. Es umfasst auch ein weites Netzwerk mit Konsortialpartnern. Wenn Sie verhindern möchten, dass Ihre Anzeigen auf spezifischen Websites im Konsortialpartnernetzwerk eingeblendet werden, klicken Sie zunächst am oberen Rand der Seite auf Kampagnen.

Wenn Sie bestimmte Websites auf Kampagnenebene ausschließen möchten, klicken Sie auf die Registerkarte Kampagnen. Klicken Sie in der Spalte Kampagne auf den Namen der Kampagne, die Sie bearbeiten möchten. Klicken Sie auf die Registerkarte Einstellungen.

Wenn Sie bestimmte Websites auf Anzeigengruppenebene ausschließen möchten, klicken Sie auf die Registerkarte Anzeigengruppen. Klicken Sie in der Spalte Anzeigengruppe auf den Titel der Anzeigengruppe, die Sie bearbeiten möchten. Klicken Sie auf Einstellungen.

Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben den Kampagnen oder Anzeigengruppen, denen Sie Ausschlüsse hinzufügen möchten. Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Andere Änderungen. Wählen Sie unter Kampagneneinstellungen die Option Websiteausschlüsse aus.

Geben Sie im Feld Websiteausschlüsse Websites ein (eine Website pro Zeile), auf denen Ihre Anzeigen nicht eingeblendet werden sollen (z. B. www.contoso.com). Wenn Sie eine gesamte Domäne von der Schaltung Ihrer Anzeigen ausschließen möchten, lassen Sie das Präfix „www“ weg (z. B. contoso.com).

Klicken Sie auf Anwenden, wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben.

Screenshot der Eingabefelder für Websiteausschlüsse in „Erweiterte Einstellungen“.

Hinweis:

  • Sie können bis zu 2.500 auszuschließende URLs angeben.
  • Jede URL muss den Domänennamen angeben, und es können der Name einer Unterdomäne und bis zu zwei Verzeichnisse angegeben sein.
  • Doppelte URLs werden nicht hinzugefügt.
  • Websiteausschlüsse auf Ebene der Anzeigengruppe setzen Websiteausschlüsse auf Ebene der Kampagne außer Kraft.

Wie kann ich bestimmte IP-Adressen für die Schaltung meiner Anzeigen sperren?

Wenn Sie das Einblenden Ihrer Anzeigen für bestimmte IP-Adressen sperren möchten, klicken Sie zunächst am oberen Rand der Seite auf Kampagnen. Klicken Sie in der Seitenmitte auf die Registerkarte Kampagnen . Aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben den Kampagnen, denen Sie Ausschlüsse hinzufügen möchten.

Klicken Sie auf Bearbeiten und dann auf Andere Änderungen. Wählen Sie unter Kampagneneinstellungen die Option IP-Adressenausschlüsse aus. Geben Sie in das Feld IP-Adressenausschlüsse die IP-Adressen ein, die von der Schaltung Ihrer Anzeigen ausgeschlossen werden sollen. Geben Sie eine IP-Adresse pro Zeile ein. Mithilfe eines Platzhalterzeichens (*) können Sie auch einen Adressbereich hinzufügen. Klicken Sie auf Anwenden, wenn Sie alle Änderungen vorgenommen haben.

Kampagnen, aktivieren Sie das Kontrollkästchen neben den Kampagnen, denen Sie Ausschlüsse hinzufügen möchten.

Hinweis:

  • Alle IP-Ausschlüsse in Bing Ads müssen auf Kampagnenebene, nicht auf Anzeigengruppenebene, hinzugefügt werden.
  • Sie können bis zu 100 IP-Adressen (oder IP-Adressbereiche) pro Kampagne ausschließen.

Screenshot der Eingabefelder für IP-Ausschlüsse in „Erweiterte Einstellungen“.

Verwenden einer Liste für auszuschließende Keywords zum Verhindern der Anzeigenschaltung

Sie können auszuschließende Keywords oder auszuschließende Keyword-Ausdrücke verwenden, damit Ihre Anzeige nicht bei Suchabfragen oder anderen Eingaben geschaltet wird, die zwar Ihre Keywords enthalten, jedoch irrelevant für die Inhalte Ihrer Angebotsseite sind.

Wenn Sie mit Ihrer Anzeige z. B. für Schuhe werben und Tennis Schuhe ein Keyword ist, können Sie verhindern, dass Ihre Anzeige bei Suchabfragen nach Tennis Plätze geschaltet wird, indem Sie Plätze als auszuschließendes Keyword angeben.

Dieses Diagramm zeigt zwei Arten, wie Sie auszuschließende Keywords hinzufügen können:

Hinzufügen von auszuschließenden Keywords

Weitere Informationen finden Sie in einem Video über auszuschließende Keywords.

Denken Sie an diese zentralen Aspekte:

  • Die Verhinderung der Anzeigeneinblendung kann sowohl auf Kampagnen- als auch auf Anzeigengruppenebene festgelegt werden.
  • Sie können die Verhinderung der Anzeigeneinblendung für geografische Standorte, Websites und IP-Adressen festlegen.
  • Das Erstellen einer Liste mit auszuschließenden Keywords kann verhindern, dass Ihre Anzeige in Suchvorgängen geschaltet wird.

Vielen Dank, dass Sie diese Schulung zu Kampagnenausschlüssen gelesen haben. Setzen Sie Ihre Schulung fort , oder  legen Sie die Bing Ads Accredited Professional-Prüfung ab , um akkreditiert zu werden.

Bitte beachten Sie, dass u. U. nicht alle Features dieser Schulung in Ihrem Markt verfügbar sind.